Gauck for President

17. Februar 2012
Gauck for President.

Zum Rücktritt des Bundespräsidenten Christian Wulff und den nun beginnenden Gesprächen über seine Nachfolge erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Berlin,
Justus LEONHARDT:

„Das Kapitel Wulff ist beendet. Für ihn als Privatmann gilt die Unschuldsvermutung, aber das Amt des Bundespräsidenten hätte während eines solchen Ermittlungsverfahrens Schaden genommen.“

LEONHARDT weiter:
„Jetzt gilt es eine Person zu finden, die für persönliche Unabhängigkeit, Überparteilichkeit, Glaubwürdigkeit und Integrität steht. Die Menschen in unserem Land brauchen einen Bundespräsidenten, der dieses Amt würdevoll ausübt und eine Brücke zwischen der Bevölkerung und dem politischen System baut. Die JuLis Berlin haben Joachim Gauck schon 2010 diese Eigenschaften zugeschrieben und sich für ihn als Bundespräsidenten ausgesprochen. Dieser Beschluss hat seine Gültigkeit nicht verloren.“

LEONHARDT abschließend:
„Gauck hat seine Bereitschaft für eine überparteiliche Nominierung signalisiert. Rot-Grün hatte ihn aufgestellt. Schwarz-Gelb zog Wulff vor, der damals in der Parteipolitik aktiv war. Wir fordern die verantwortlichen politischen Entscheidungsträger auf, nun eine Entscheidung zu treffen, die dem Amt des Bundespräsidenten seine Würde zurückgibt und keinen weiteren Schaden an der politischen Kultur unseres Landes verursacht.“