PRESSEEINLADUNG: Demonstration vor der chinesischen Botschaft

Berlin. Anlässlich der anhaltenden Proteste gegen den zunehmenden Einfluss des autoritären Regimes der Volksrepublik China auf die Sonderverwaltungszone Hongkong, solidarisieren sich die Jungen Liberalen (JuLis) mit den Bürgerinnen und Bürgern Hongkongs und werden unter dem Motto „DEMOCRATS ARE STRONGER THAN WEAPONS“ vor der chinesischen Botschaft demonstrieren.

Neben zahlreichen Mitgliedern der JuLis erwarten wir als besonderen Gast unter anderem WONG Yik Mo, einem der Mitorganisatoren der Proteste in Hongkong.

Die Demonstration findet statt

am 11.09.2019 (Mittwoch)
ab 9.00 Uhr
auf der Jannowitzbrücke gegenüber der Botschaft der Volksrepublik China.

Ria SCHRÖDER, Bundesvorsitzende der JuLis, erklärt:

„Menschen- und Bürgerrechte sind für uns unverhandelbar. Wenn in Hongkong Menschen auf die Straße gehen, um friedlich für ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit und Demokratie ihre Stimmen zu erheben, dann entspricht es unserer DNA, dass wir diese Bewegung unterstützen. Es ist absolut inakzeptabel, wenn Menschen für ihren Drang nach Freiheit unterdrückt, eingesperrt und gefoltert werden. Und es ist geradezu erschreckend, wenn China an der Grenze zu Hongkong deswegen Panzer stationiert. Ich erwarte eine deutliche Reaktion der Staatengemeinschaft auf dieses inhumane Vorgehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss ihre Chinareise für eine klare Intervention nutzen. Es darf kein zweites Tian’anmen geben.“

David JAHN, Landesvorsitzender der JuLis Berlin, ergänzt:

„Es ist richtig, dass die Chefadministratorin Carrie LAM das umstrittene Auslieferungsgesetz endgültig zurückgezogen hat. Aber auch das täuscht nicht über die massive Polizeigewalt und den zunehmenden autoritären Einfluss Chinas hinweg. Wenn der Ruf nach freien Wahlen und einer unabhängigen Regierung zu permanenter Angst vor dem eigenen Staat führt, dann ist jegliches Vertrauen in staatliche Institutionen verloren. Das muss Konsequenzen haben. Ich bin überzeugt: Democrats are stronger than weapons. Kein Regime wird sich auf Dauer gegen die Freiheitsbestrebungen seiner Bürgerinnen und Bürger wehren können.“