FDP Berlin muss die Mitglieder bei der Listenaufstellung zur Bundestagswahl einbinden.

Vor dem kleinen Landesparteitag der FDP Berlin am heutigen Dienstag erklärt der Vorsitzende der Jungen Liberalen Berlin, Justus LEONHARDT:

„Wir JuLis fordern den FDP-Landesvorstand auf ein Format zu entwickeln, das allen Kandidaten ein Forum zur Vorstellung ihrer Person und Positionen bietet. Alle Mitglieder der FDP Berlin müssen frühzeitig Klarheit über die Kandidatenlage haben. Wir wollen keine vermeintlichen Spontankandidaturen, die an der Parteibasis vorbei initiiert werden. Die Listenaufstellung in Baden-Württemberg war ein abschreckendes Beispiel dafür, wie man es nicht macht.“

LEONHARDT abschließend:
„Die 350 Parteitagsdelegierten bilden das höchste Entscheidungsgremium der FDP Berlin. Jeder Kandidat, der den Parteitag als willenlosen Abnickverein ansieht und weder offen noch frühzeitig um Unterstützung wirbt, muss mit dem Widerstand der Jungen Liberalen rechnen. Wir wollen uns im Wahlkampf engagieren. Die Mindestvoraussetzung ist ein transparentes Verfahren und die größtmögliche Beteiligung aller Mitglieder bei der Listenaufstellung.“