Wirtschaftslehre an Schulen

Private Vorsorge bekommt im Zuge zunehmender Staatsschulden ein immer stärkeres Gewicht. Deshalb darf dieses Thema an Schulen nicht mehr ausgeklammert werden, gerade auch weil viele Jugendliche in eine Verschuldungsspirale (auf Grund der mangelnden Kenntnisse im Vertragsrecht) geraten. Je früher die Jugendlichen über Möglichkeiten der privaten Absicherung informiert werden, um so besser wird es ihnen später gehen. In diesem Fach sollte es nicht nur um das Verstehen grundlegender wirtschaftlicher Zusammenhänge gehen. Weil viele Schüler bei Begriffen wie „soziale Marktwirtschaft“ oder „Angebot und Nachfrage“ nur mit den Achseln zucken können, sollte die ökonomische Bildung dringend gestärkt werden. Im Mittelpunkt sollen zudem aber auch Themen wie private Alters-, Gesundheits- und Risikovorsorge stehen. Jugendliche müssen schon vor dem Eintritt in das Berufsleben dafür sensibilisiert werden, dass sie sich im Alter ein soziales Netz zu garantieren, wie es war, dann muss sie den Menschen zumindest die Voraussetzungen dafür geben, sich privat abzusichern. Daher fordern die Jungen Liberalen Berlin, dass endlich das Fach Wirtschaftslehre an den Schulen unterrichtet wird.

Weitere Beschlüsse

08.11.2025

Flexibler Staatshaushalt statt Betonpolitik – Für mehr Dynamik und Priorisierung in den Bundesfinanzen

Wir Junge Liberale Berlin fordern, den Bundeshaushalt von seiner zunehmenden Versteinerung zu befreien und mehr politischen Gestaltungsspielraum zu schaffen. Aktuell sind über...
08.11.2025

Wettbewerb wagen – Innovation entfesseln: Vergabereformen jetzt!

Deutschland steht vor einem Jahrzehnt beispielloser öffentlicher Investitionen. Milliardenbeträge sollen in die Erneuerung unserer Infrastruktur fließen – von Verkehrs- über Energie- bis...
08.11.2025

Kippe rein, Hauptstadt fein: Aschenbecher vor S-& U-Bahnhöfen

Die zunehmende Vermüllung des öffentlichen Raums stellt ein wachsendes Problem in Berlin dar.  Besonders im Bereich der Eingänge zu S- und...