31.01.2026

Mercosur: Grüne, Linke und AfD oder auch “Sektempfang in Peking, Moskau und Mar-a-Lago”

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen stehen die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten vor der dringlichen Aufgabe, ihre wirtschaftliche Resilienz zu stärken, strategische Abhängigkeiten zu reduzieren und den internationalen Handel auf eine stabile Grundlage zu stellen. In einer Welt zunehmender geopolitischer Spannungen ist eine aktive, verlässliche und vorausschauende Handelspolitik unverzichtbar, um Europas Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand nachhaltig zu sichern. In dieser Situation sind Pragmatismus, Entschlossenheit und Bereitschaft zu verantwortungsvollem Handeln erforderlich. Innenpolitisch motiviertes Zögern oder fehlende Klarheit über strategische Prioritäten schwächen die Fähigkeit der Europäischen Union, ihre Interessen wirksam zu vertreten. Grüne, Linke und AfD handeln aktiv gegen die Beständigkeit und den Erfolg eines gemeinsamen Europas. Dieses Handeln ist ausschließlich durch eine völlig verblendete und gefährliche Ideologie oder von Externen getriebene Bösartigkeit zu erklären.

Das Verzögern des weit fortgeschrittenen Handelsabkommens Mercosur durch Abgeordnete der Parteien Grüne, Linke und AfD sendet international das Signal mangelnder Einigkeit und Handlungsfähigkeit. Es schwächt das Vertrauen globaler Partner, strapaziert die sowieso schon bemerkenswerte Geduld wichtiger Handelspartner und bestärkt externe Kritiker in der Annahme, Europa könne sich in zentralen Fragen nicht auf gemeinsame strategische Projekte einigen. Daher fordern wir, künftige europäische Handelsinitiativen mit größerer Geschlossenheit, klaren Prioritäten und angemessener Geschwindigkeit voranzubringen.

Vor dem Hintergrund des gemeinsamen Abstimmens von Grünen, Linken und AfD im Europäischen Parlament fordern die Jungen Liberalen insbesondere die Partei Bündnis 90 / Die Grünen zu mehr Sachlichkeit und zu weniger Verunglimpfungen ihrer politischen Wettbewerber auf. Konkret sollten die Grünen das Wort „Brandmauer“ aus ihrem Parteisprech streichen.

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