Liberalisierung des Arzneimittelmarktes

Die Jungen Liberalen fordern die Bundesregierung auf, das Apothekengesetz bezüglich des Mehrbesitz- sowie des Fremdbesitzverbotes in Deutschland zu überarbeiten und freien Wettbewerb zuzulassen.

Diese Verbote sorgen dafür, dass in Deutschland seit jeher ausschließlich approbierte Apotheker eine Betriebserlaubnis für bis zu maximal drei Apotheken erteilt werden darf. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, FDP und CSU möchte diese beiden Verbote ausdrücklich beibehalten und schon im nächsten Satz wird trotzdem versprochen die Überregulierung im Arzneimittelmarkt abzubauen und diesen wettbewerbsfreundlicher zu gestalten. Die Jungen Liberalen fordern, dass diese Verbote aufgehoben werden und anstelle dessen im Apothekengesetz geregelt wird, dass jede Filiale statt vom Besitzer auch von einem angestellten, approbierten Apotheker geleitet werden darf. Somit ist weiterhin für die Qualität der Arzneimittelversorgung gesichert. In diesem Zusammenhang sprechen sich die Jungen Liberalen gegen jede Form der Klientelpolitik aus.

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