Liberale Wirtschaftspolitik statt stark expansiver Geldpolitik

Die JuLis Berlin lehnen die Entscheidung der EZB, Staatsanleihen am Sekundärmarkt zu kaufen, strikt ab. Die EZB betreibt hiermit aktiv die Finanzierung der Staatshaushalte und reduziert damit den Druck auf diverse europäische Staaten, die dringend notwendigen Reformen umzusetzen. Bereits heute betreibt die EZB eine stark expansive Geldpolitik, die es auf der einen Seite Sparern unmöglich macht, angemessen selbst für das Alter vorzusorgen. Diese kapitalgedeckte Altersvorsorge ist jedoch gerade Teil zahlreicher Reformen der vergangenen Jahre in mehreren Staaten der EU. Auf der anderen Seite zeigt sich, dass diese Politik bisher keine Anzeichen einer Wirkung erkennen lässt. Die JuLis sehen in dieser Politik die große Gefahr, dass die Fehler, die vor der Finanzkrise von den Zentralbanken begangen wurden und zum Ausbruch eben dieser führten, nun wiederholt werden und eine neue Blase am Finanzmarkt entstehen lässt, deren Folgen nicht kalkulierbar sind. Die EZB wird daher aufgefordert, ihre Politik der Staatenfinanzierung über die Notenpresse zu beenden und zurückzukehren zu einer langfristig stabilitätsorientierten Geldpolitik.

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