Berlin ist Hauptstadt der Innovation – doch der Staat hinkt hinterher. Gründer sehen sich mit unnötiger Bürokratie, langen Wartezeiten und unklaren Zuständigkeiten konfrontiert. Dabei braucht die Hauptstadt einen Standort, der Unternehmergeist nicht hemmt, sondern entfesselt.
Wir Junge Liberale Berlin fordern:
- Eine zentrale digitale Gründungsplattform, über die alle nötigen Schritte zur Unternehmensgründung vollständig online und binnen 48 Stunden erledigt werden können.
- Die Einrichtung eines „One-Stop-Shops“ für Gründer in jedem Berliner Bezirk bzw. Digital, bei dem alle notwendigen Prozesse einer Unternehmensgründung zentral und digital abgeschlossen werden können – etwa die Beantragung einer Haftpflichtversicherung, EORI-Nummer, Steuernummer, Umsatzsteuer-ID, IHK- Mitgliedschaft und weitere relevante Anmeldungen.
- Eine umfassende Aufklärung über Rechtsformen, Fördermittel und Pflichten bereits in Schulen und Hochschulen.
- Die Einführung eines Gründerfreibetrags in der Gewerbesteuer in Höhe von 40.000 € jährlich für die ersten drei Geschäftsjahre.
- Bürokratieverzicht bei Kleinstgründungen: Keine Notarpflicht für einfache GmbH-Gründungen unter bestimmten Voraussetzungen.
- Mehr Gründerstipendien und Experimentierräume in staatlicher Hand – zum Beispiel temporär mietfreie Nutzung von leerstehenden Gewerberäumen.
Berlin soll kein Hindernis, sondern ein Sprungbrett für die Unternehmer von morgen sein. Dafür braucht es Mut zur Vereinfachung, Lust auf Innovation – und eine Verwaltung, die mitdenkt.