Was ich zahle, bleibt privat, lieber Staat!

Für die Jungen Liberalen Berlin ist die aktuelle Gesetzgebung zur Förderung der Steuerehrlichkeit (§§ 93, 93b AO) ein Eingriff in die persönliche Freiheit und informationelle Selbstbestimmung, indem die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zwischen Kunden und Kreditinstituten aufgehoben werden und der Staat bzw. die BaFin und das Bundeszentralamt für Steuern beinahe willkürlich das Bankgeheimnis missachten. Somit wird der Bankkunde zu einem gläsernen Bürger.Deshalb ist das Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit und -gerechtigkeit zurückzunehmen, um somit die Privatsphäre des Bürgers zu schützen, sodass das Auskunftsverweigerungsrecht der Kreditinstitute nicht nur in Zivilprozessen gültg ist. Das Bankgeheimnis darf unter keinen Umständen weichen, denn diese Vereinbarung gilt schon bei Anbahnung einer Geschäftsbeziehung, als auch über den Tod des Kontoinhabers hinaus. Abschließend wird mit der genannten Gesetzesänderung die Privatsphäre und Selbstbestimmung des Bürgers vor dem Abruf der Kontenevidenzzentrale zur Speicherung von Kontendaten geschützt.

Weitere Beschlüsse

31.01.2026

An der Seite der Freiheit: Konsequente Unterstützung der Protestbewegung gegen das Mullah-Regime

Die anhaltenden Proteste im Iran sind Ausdruck eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbruchs. Sie durchziehen alle sozialen Schichten, Altersgruppen und Regionen des...
31.01.2026

Mercosur: Grüne, Linke und AfD oder auch “Sektempfang in Peking, Moskau und Mar-a-Lago”

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen stehen die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten vor der dringlichen Aufgabe, ihre wirtschaftliche...
31.01.2026

Staatsversagen beenden – Schutz deutscher Staatsbürger hat Vorrang vor Diplomatie

Die Jungen Liberalen stellen fest: Die oberste Aufgabe eines Staates ist der Schutz seiner Bürgerinnen und Bürger. Im Fall der...