JuLis Berlin ausgesperrt – Totalversagen des BA Pankow

Berlin. An ihrem zweiten Kongresstag konnten die Jungen Liberalen (JuLis) Berlin ihren Landeskongress nicht in dem von ihnen angemieteten BVV-Saal im Pankow fortsetzen. Das Bezirksamt hat es nach Auskunft der zuständigen Sicherheitsfirma, welche den Saal hätte aufschließen müssen, versäumt, diese darüber zu informieren. Die Sicherheitsfirma verweigerte sodann den Zugang zu den Räumlichkeiten.

David JAHN, Landesvorsitzender der Berliner JuLis, kommentiert:

„Ich bin gänzlichst entsetzt über dieses Totalversagen des Pankower Bezirksamtes. Trotz eines wirksamen und gültigen Mietvertrages und Kosten von 800 Euro Miete für die zwei Tage konnten wir unseren Kongress nicht wie geplant im Bezirksverordnetensaal Pankow fortsetzen. Offenbar ist die Pankower Verwaltung nicht einmal mehr zu den einfachsten Dingen, wie das Umsetzen eines Mietvertrages, in der Lage. Man muss sich große Sorgen über die Geschicke des Bezirks Pankow machen, wenn schon grundlegenden Pflichten nicht mehr nachgekommen werden kann.“

Mit Blick auf die Mitglieder erklärt JAHN, sichtlich bestürzt:

„Fast 50 Mitglieder sind heute frühnach Pankow gefahren, um wichtige Anträge für die Zukunft Berlins zu beraten. Weitere JuLis waren bereits auf dem Weg. All unsere Mitglieder setzen sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit dafür ein, dass Berlin Tag für Tag ein Stückchen besser wird. Es ist ein unfassbar bestürzendes Gefühl, diese vor verschlossenen Toren stehen zu sehen. Es muss doch unser aller Ziel sein junge Menschen für die Politik zu gewinnen. Mit dieser Aktion heute hat das Bezirksamt Pankow dem aber einen Bärendienst erwiesen.“

Dennoch wollen die JuLis ihren Kongress fortsetzen. Spontan entschloss man sich dazu den Kongress in die Landesgeschäftsstelle der FDP Berlin, Dorotheenstraße 56, 10117 Berlin zu verlegen. Statt wie geplant 11 Uhr geht es nun aber erst 13 Uhr weiter.

JAHN abschließend:

„Ich freue mich, dass die Landesgeschäftsführung der FDP Berlin sich spontan so kooperativ gezeigt hat. Trotzdessen, dass all unsere Materialien in Pankow für uns unerreichbar weggeschlossen sind, können wir unseren Kongress nun fortsetzen. Es bleibt aber dabei, dass wir zwei Stunden Zeit und viele Nerven verloren haben. Hoffen wir, dass zumindest die BVV nach der Sommerpause dort wieder tagen kann. Nach den heutigen Ereignissen würde ich das aber stark in Frage ziehen.“