Verfassung ändern, Sonntagsöffnung ermöglichen.

Die Debatte um die Sonntagsöffnung in Deutschland ist erneut entbrannt. Während die Kirchen bereits rechtliche Schritte bei einer Lockerung des Ladenschlussgesetzes angekündigt haben, wie just die „Morgenpost“ berichtet hat, hat sich am 5. Juni der Generalsekretär der Berliner CDU Stefan Evers via Facebook für eine Liberalisierung ausgesprochen.

Die Jungen Liberalen JuLis Berlin teilen seit Jahren die Forderung nach einer generellen Freigabe der Sonntagsöffnungszeiten. Artikel 139 des Grundgesetzes, der den Sonntag als Tag der „seelischen Erhebung“ schützt, macht eine generelle Freigabe aber momentan unmöglich.

Wir fordern daher, die Verfassung entsprechend zu ändern. Unser Landesvorsitzende Roman-Francesco ROGAT erklärt dazu:

„Es kann nicht sein, dass einige antiquierte Paragraphen in unserer Verfassung eine Freigabe der Sonntagsöffnungen unmöglich machen. Es gibt in unserer modernen und multikulturellen Gesellschaft keinen Grund mehr, gerade den christlichen Sonntag verfassungsrechtlich zu schützen. Im 21. Jahrhundert ist die Vorstellung absolut absurd, dass am Sonntag nur der Pfarrer arbeiten darf, während sich die große Mehrheit der Deutschen mehr Freiheit bei Wochenarbeitszeit und Sonntagseinkauf wünscht und der Handel im Wettbewerb gegen Onlineshops auf mehr verkaufsoffene Sonntage angewiesen ist. Unsere Verfassung muss daher endlich so angepasst werden, dass wir auf diese gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Entwicklungen reagieren und eine generelle Freigabe der Sonntagsöffnung schnell ermöglichen können.“