Junge Liberale Berlin: S-Bahn besser privat als kaputt gespart.

Kürzlich berichtete die Berliner Zeitung über einen neuen Sparplan für die Berliner S-Bahn, der längere Wartungszeiträume und weniger Untersuchungen für die Züge vorsieht. Statt unseren ÖPNV vom Land Berlin kaputt sparen zu lassen, fordern die Jungen Liberalen Berlin (JuLis) eine vollständige und konsequente Privatisierung des Berliner S-Bahnbetriebs.

 

Der Landesvorsitzende Roman-Francesco ROGAT erklärt dazu:

„Der Wegfall von Wartungen und Untersuchungen der Züge zeigt die Kurzsichtigkeit, mit der auf den Chefetagen des S-Bahnbetriebs agiert wird. Das wird auf kurz oder lang auf Kosten der Qualität des Zugverkehrs und damit zulasten der Fahrgäste gehen. Die Sparpläne der Deutschen Bahn beweisen nun erneut, dass die Bahn als Staatskonzern langfristig versagt.“

 

Weiterhin äußert sich ROGAT:

„Nun rächt sich, dass der Senat bei der Ausschreibung der S-Bahnstrecken keinen fairen Wettbewerb zwischen der Deutschen Bahn und weiteren Anbietern zugelassen hat. Mit der Deutschen Bahn hat man den Bahnverkehr einem staatlichen Monopolisten überlassen, der langfristig für Fehlentscheidung nicht gerade stehen muss.“

 

Um einen profitablen und funktionierenden S-Bahn-Betrieb zu ermöglichen, fordert ROGAT:

„Der Berliner S-Bahn-Betrieb muss endlich in private Hände gegeben werden. Bei steter Konkurrenz auf den Schienen und mehr unternehmerischer Eigenverantwortung könnten sich die S-Bahnbetreiber keine Zugausfälle mehr leisten und würden dementsprechend investieren. Mit starken rechtlichen Rahmenbedingungen würden von einer Privatisierung also vor allem die Fahrgäste profitieren.“