Junge Liberale Berlin – Tempo-30-Schnecke – Langsamer geht immer

Junge Liberale Berlin – Tempo-30-Schnecke – Langsamer geht immer

Berlin ist mit über 3,5 Millionen Einwohnern und tausenden Pendlern, Touristen und Geschäftsleuten eine der mobilsten Städte Deutschlands. Als wachsende Metropole ist Berlin auf einen leistungsfähigen und vor allem zuverlässigen Verkehrsfluss angewiesen. Doch immer häufiger sprechen sich Politiker, allen voran die Grünen für eine Ausweitung der Geschwindigkeitsbegrenzung im Berliner Stadtverkehr aus.
Mit der Fotoaktion „Tempo-30-Schnecke“ an der Leipziger Straße wollen sich die Jungen Liberalen (JuLis) Berlin gegen eine Zunahme der Tempo-30-Zonen in Berlin aussprechen.

Wann: 16.08.2016, 16:15Uhr

Wo: Leipziger Straße Ecke Friedrichstraße

Roman-Francesco ROGAT, Landesvorsitzender der JuLis Berlin kommentiert dazu:

„Dass in einer Stadt wie Berlin einzelne Verkehrsmittel massiv benachteiligt werden, halten wir für fatal. Gemeinsam mit den Freien Demokraten fordern wir eine Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer und lehnen eine unfaire Benachteiligung des Autoverkehrs ab. Gerade in einer Metropole wie Berlin wären Tempo-30-Zonen an zahlreichen Hauptstraßen fehl am Platz, da sie ein massives Verkehrschaos zur Folge hätten. Wir lehnen daher eine Ausweitung dieser Zonen ab.“

Rogat abschließend:

„Wir wollen Verkehrskonzepte der Zukunft fokussieren statt immer weiter zu regulieren. Dazu gehört für uns eine Moderniesierung von Bus und Bahn, Ausbau des Streckennetzes und autonome Züge. Auch mehr Nachtverkehr der BVG, Konzepte für Carsharing und Taxi Alternativen, Grüne Welle auf Hauptstraßen, wo es möglich ist, wollen wir fokussieren. So stellen wir uns eine Verkehrspolitik vor, die allen Berlinerinnen und Berlinern zu gute kommt und Wahlfreiheit beim Individualverkehr lässt. Der Berliner Senat hat in der Vergangenheit eine solche Modernisierungspolitik sträflich vernachlässigt.“