Junge Liberale Berlin: Kein Alkohol ist keine Lösung.

Junge Liberale Berlin: Kein Alkohol ist keine Lösung.

Am Montag, dem 11.04.2016, berichten verschiedene Berliner Medien über die Pläne der Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) eines Alkoholverkaufsverbots auf den Berliner Straßen. Diese Maßnahme soll eine Reaktion auf die „Auswüchse“ des Partytourismus sein.
Die Jungen Liberalen Berlin (JuLis) lehnen diesen Schritt in Richtung Bevormundungsstaat entschieden ab.

Roman-Francesco ROGAT, Landesvorsitzender der JuLis Berlin, erklärt dazu:

„In Bund wie Land verständigen sich SPD und CDU auf immer mehr Freiheitseinschränkungen. Im Bund ist es der Versuch „sexistische Werbung“ zu verbieten und in Berlin die Forderung nach Alkoholverboten. Es zeigt eins: Politiker der Großen Koalition haben kein Vertrauen in den Bürger, stellen ihn unter Generalverdacht und bevormunden ihn an allen Ecken und Enden. Es ist ein Trauerspiel, dass der Politik außer Verboten nichts mehr einzufallen scheint.“

ROGAT weiter:

„Der Partytourismus gehört zu jeder Großstadt dazu. Wenn die Senatorin mehr Kongresstouristen will, sollte Sie sich endlich einmal um die Renovierung des ICCs kümmern statt, andere touristische Gruppen zu schikanieren. Für uns JuLis ist klar: Diese Forderung agiert an dem Lebensgefühl der Berlinerinnen und Berliner vorbei und schadet der Attraktivität unserer Stadt als Urlaubsziel. “

ROGAT abschließend:

„Berlin ist eine Stadt der Vielfalt, der freien Entfaltung und der Selbstbestimmung. Das lockere Wegbier gehört dabei zur Stadt wie der Fernsehturm. Deutlicher denn je ist zu erkennen, dass Berlin eine politische Stimme braucht, die genau dafür steht. Im September werden wir gemeinsam mit den Freien Demokraten dafür kämpfen eben diese Stimme der Freiheit wieder in der Berliner Politik hörbar zu machen.“