Junge Liberale Berlin: Berliner Verwaltung zwingt Bürger zum Rechtsbruch!

Am vergangenen Samstag, dem 17.10.2015 haben die Jungen Liberalen (JuLis) Berlin auf ihrem 3. Landeskongress 2015 zentrale Forderungen in Vorbereitung auf das kommende Berliner Wahljahr 2016 formuliert. Im Fokus stand dabei vor allem das Ziel einer digitalen Verwaltung für die Hauptstadt.

Der Landesvorsitzende der JuLis Berlin, Roman-Francesco ROGAT, erklärt dazu:

„In einer Millionenmetropole wie Berlin kann nicht hingenommen werden, dass die städtische Verwaltung ihren Bürgern nur noch nach monatelangem Warten zur Terminfindung oder stundenlangem Ausharren vor Ort zur Verfügung steht.“

ROGAT weiter:

„Staaten wie Estland oder Finnland zeigen hierbei vorbildlich, wie sich ein zeitgemäßes Verwaltungswesen auch ohne den klassischen Gang zum Bürgeramt online organisieren lässt. Ein solches modernes, flexibles und vor allem allzeit präsentes System fordern wir auch für Berlin, um dem Anspruch einer pulsierenden Hauptstadt auch in administrativen Fragen gerecht zu werden.“

ROGAT abschließend:

„Momentan können die Berliner Behörden ihre eigentliche Aufgabe, die Organisation des Gemeinwesens und seiner Angelegenheiten, bei weitem nicht mehr gewährleisten. Der aktuelle Zustand des Verwaltungsapparats zwingt die Berliner gar unvermeidlich zum Rechtsbruch, da etwa Ummelde- und vergleichbare behördliche Fristen durch die Unfähigkeit der Bürgerämter nicht eingehalten werden können. Es wird Zeit, dass das klassische Bürgeramt von einer digitalen Verwaltung des 21. Jahrhunderts abgelöst wird!“