Junge Liberale Berlin: Der CDU-Nachwuchs spricht nicht für die junge Generation!

Gestern hat der Landesvorsitzende der Jungen Union Berlin, Christoph BRZEZINSKI, den offenen Brief einiger CDU-Mitglieder gegen die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare unterschrieben. Für die Jungen Liberalen (JuLis) Berlin ist klar: die Junge Union spricht längst nicht mehr für die junge Generation in dieser Stadt.

Roman-Francesco ROGAT, kommissarischer Landesvorsitzender der JuLis Berlin, erklärt dazu:

„Die Mitglieder der Berliner CDU beweisen wieder einmal, dass sie gedanklich und argumentativ in der Vergangenheit verharren. Es entbehrt jeglichem Verständnis, dass Teile der CDU kein Interesse daran haben, eigene konservative Wertevorstellungen an gesellschaftliche Realitäten anzupassen und einer größeren Masse an Menschen zugänglich zu machen. Nicht der Staat, sondern zwei sich liebende Menschen sollten entscheiden, ob sie diesen Wert leben wollen. Dass die Junge Union Berlin unter ihrem Vorsitzenden Christoph BRZEZINSKI dabei mitmacht, beweist nur eines: der CDU-Nachwuchs gehört schon heute zum alten Eisen!“

ROGAT weiter:

„Mehr und mehr wird offensichtlich, dass den Gegnern der Eheöffnung die Argumente wegbrechen. Auch hier wird wieder einmal das vermeintlich letzte Argument ins Feld geführt, dass die Ehe allein der Fortpflanzung dient. ‚Familie ist, wo Kinder sind‘, heißt es in einem viel zitierten Ausspruch. Eine Ehe ist dafür weder notwendig, noch erforderlich. Grundlage der Ehe ist die Liebe zweiter Menschen zueinander mit dem Versprechen, füreinander einzustehen und zu sorgen. Nur das sollte maßgeblich sein.“

ROGAT fordert daher die Junge Union Berlin und ihren Vorsitzenden Christoph BRZEZINSKI auf, ihre Haltung zu korrigieren und meint abschließend:

„Lasst uns nicht die letzte konservative Bastion unter den westlichen Ländern bleiben! Gerade die junge Generation sollte den Mut aufbringen, progressiv voranzugehen und den Menschen die Freiheiten geben, selbst über ihr Leben zu entscheiden. Daher fordern wir als JuLis Berlin schon seit Jahren, den Menschen zu vertrauen und es ihnen selbst zu überlassen, ob und wen sie heiraten wollen. Wir brauchen kein Kindermädchen, das uns an die Hand nimmt und durchs Leben führt!“