PM JuLis Berlin fordern: „25 % Tempelhofer Feld“!

Die Jungen Liberalen (JuLis) Berlin kritisieren das Vorhaben vom Volksbegehren „100 % Tempelhofer Feld“. Stattdessen fordern sie, 75 Prozent des Bruttobaulandes zu erschließen. Auf dieser Fläche kann Wohnraum für ungefähr 80.000 Menschen entstehen. Außerdem würden dabei dauerhaft etwa 5.000 Arbeitsplätze entstehen, unter anderem im Einzelhandelsgewerbe.

Der Landesvorsitzende der JuLis, Mitja SCHULZ, dazu:“Die Wohnungssituation in Berlin ist prekär. Viele Menschen haben Schwierigkeiten eine Wohnung zu finden. Durch die Schließung des Flughafens Tempelhof hat Berlin eine historisch einmalige Möglichkeit geschaffen, die Situation am Berliner Wohnungsmarkt zu entschärfen. Wer diese Chance nicht nutzt, vergibt enormes Potential und sorgt dafür, dass die Mieten weiter steigen und die Wohnungsnot zunimmt.“

Die Intention des Senates unterstützen die JuLis zwar, halten die Pläne aber für zu kurzsichtig. Eine bloße Randbebauung verschenkt Potenziale zur Errichtung eines gänzlich neuen Innenstadtquartiers. Daher fordern die JuLis eine öffentliche Ausschreibung für 75 Prozent der Freifläche. Dabei sollen die Liegenschaften an die innovativsten Projekte zur Schaffung von Wohnraum vergeben werden.

Gleichzeitig erkennen die JuLis aber auch den Wert des Tempelhofer Feldes. SCHULZ:“Das Tempelhofer Feld muss auch bei einer Bebauung als vielfältiger Ort erhalten bleiben. Deshalb müssen über 1.000.000 m² bestehenbleiben. Doch anstatt plan- und ideenlos nichts zu tun, muss ein landschaftsarchitektonisches Konzept entwickelt werden, um die Fläche sinnvoll einzubringen.“Zudem fordern die Jungen Liberalen Berlin nachdrücklich, die Pläne für einen Neubau der Zentral- und Landesbibliothek auf dem Tempelhofer Feld zu den Akten zu legen. Berlin hat momentan nicht die finanziellen Ressourcen für ein derartiges Prestigeprojekt.

V.i.S.d.P.
Mitja Schulz
Landesvorsitzender