Die Spitzenkandidaten müssen jetzt liefern!

Rückblickend auf die Listenaufstellung und den Landesparteitag der FDP Berlin am vergangenen Wochenende stellt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Berlin, Mitja Schulz, ernüchtert fest:

„Diese Landesliste ist nicht optimal. Leider haben es einige gute Kandidaten nicht auf aussichtsreiche Listenplätze geschafft. Neben einer inhaltlichen Verengung auf wenige Themen, lässt auch der parteiinterne Umgang miteinander sehr zu wünschen übrig. Spätestens jetzt müssen die Kandidaten beweisen, dass sie verantwortungsvolle liberale Politik in den Vordergrund stellen, in ihren Wahlkreise, wie auch auf Bundesebene.“

Darüber hinaus ist Schulz enttäuscht, dass der Landesvorsitzende der JuLis nicht zum Bundesparteitagsdelegierten gewählt wurde:

„Das ist ein negatives Signal. Es sind gerade die JuLis, die in der Hauptstadt in den vergangenen Jahren durch innovative und engagierte Wahlkämpfe für die liberale Sache geworben haben.“

Abschließend betont Schulz die Erfolge des Parteitages:

„Jedes Vorstandsmitglied der FDP Berlin ist nun verpflichtet jährlich einen schriftlichen Rechenschaftsbericht abzulegen. Das schafft Transparenz und Kontrolle. Proporzfaulenzer können so entlarvt werden. Bereits im vergangenen Jahr konnten wir JuLis durchsetzen, dass jedes Landesvorstandsmitglied der FDP Berlin einen eigenen Aufgabenbereich zugewiesen bekommt. Nur mit einem effektiven Arbeitsvorstand hat die Berliner FDP im Bundestagswahlkampf eine Chance.“


Verantwortlich i.S.d.P.
Christopher Mielke
Stv. Landesvorsitzender und Pressesprecher
Junge Liberale Berlin
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